Rückblick allgemein

Taufe am Happiger Ausee – Ein unvergesslicher Tag für sechs Täuflinge

Unser Taufsonntag am 18. Juni wird nicht nur den Täuflingen unvergesslich bleiben, sondern allen, die dabei waren: Ein wunderbarer Taufplatz, bestes Wetter, eine geistlich tiefe Atmosphäre, zu Herzen gehende Zeugnisse von den sechs Personen, die sich in den Tod und die Auferstehung von Jesus Christus taufen ließen, ein Fest für die gesamte Gemeinde mit Gemeinschaft bis in den späten Nachmittag. Lob und Dank unserem wunderbaren Gott!


Gottesdienst am See –  Wieder hat Gott sich groß gemacht

Der 16. Juli war für unsere Priener Geschwister der Tag für ein Experiment: Die Fragestellung war, ob ein Gottesdienst in einem Freibad die dortigen Besucher ansprechen kann. Also wurde für diesen Tag ein Gottesdienst im Schwamm-Bad geplant.

Weil das Wetter noch in der Wochenmitte sehr kühl und regnerisch war, war nicht sicher, ob dieser „Testgottesdienst“ tatsächlich stattfinden kann. Aber am Samstagnachmittag lichteten sich die Wolken und am Sonntagmorgen strahlte die Sonne. Der einzige Mehraufwand war, die Technik an den Chiemsee zu transportieren. Mehr als 40 Besucher begrüßen zu können, war eine große Sache.

Pastor Thomas Scherer sprach in der Predigt über Evangelium pur: Aus dem Bilderbuch des Alten Testaments nahm er die Heilung der von Giftschlangen gebissenen Israeliten und verglich sie mit dem, was Jesus Christus in diesem Vorfall auf sich selbst bezog: So, wie die Menschen damals von ihrem tödlichen Biss geheilt wurden, werden sie seit Kreuz und Auferstehung allein durch das Vertrauen in ihn gerettet.


Gottes Wort in freier Natur

Zum zweiten Mal war die Doagl-Alm im Samerberg-Gebiet Schauplatz für den Almgottesdienst der FeG Rosenheim. Und auch diesmal herrschte wie im Vorjahr bestes Sommerwetter. Rund 130 Besucher, darunter auch einige neue Gesichter, waren Gott in freier Natur ganz nah. Nach einer musikalischen Begrüßung und einem kleinen Spiel moderierte Pastor Thomas Scherer das Thema des Gottesdienstes an: Wohin des Wegs? Auch die Predigt von Eric Lah stand im Zeichen der Botschaft, dass Jesus der einzige Weg ist, um zu Gott zu kommen und das ewige Leben zu erhalten. Nach Ende des Gottesdienstes blieben noch viele Besucher auf der Alm, um sich zu stärken und Austausch miteinander zu haben.


Gemeindefreizeit 2017: Ein Kurzurlaub am Hintersee

Perfekte Bedingungen für den gemeinsamen Ausflug der FeG Rosenheim: Bei der Gemeindefreizeit vom 7.-10. April war das CVJM-Freizeithaus am Hintersee im Berchtesgadener Land das Ziel. Strahlender Sonnenschein und fast schon sommerliche Temperaturen boten die Möglichkeit für verschiedene Ausflüge im Freien für die mehr als 100 Teilnehmer der Freizeit. Ein paar ganz Unerschrockene wagten sich sogar ins – doch recht kalte – Wasser des Hintersees.
Eine besondere Aktion gab es für die Teens, die am Samstagvormittag einen Ausflug zu einem Übungsklettersteig in Berchtesgaden machen durften. Leo Lindauer war dabei: „Nachdem uns Jonas vom CVJM-Haus eine Kurzandacht zum Thema Vertrauen gehalten hatte, erklärte er die Verwendung des Materials und die unterschiedlichen Kletterrouten am Hanauerstein. In zwei Gruppen wurde zuerst der leichteste Anstieg durchklettert, anschließend konnten weitere Routen je nach Mut und Vorerfahrung gewählt werden. Auf die schwierigste Route mit Überhang trauten sich dann nur noch Eva und Kilian und wurden von der unten wartenden Gruppe an der Schlüsselstelle eifrig angefeuert. Aber auch andere Teilnehmer kamen am Vormittag in die Situation sich überwinden zu müssen im Vertrauen, dass das Seil bei einem  Fehltritt hält. Mir in Erinnerung geblieben ist der Satz ‚Ich schaffe es nicht‘, nachdem ein Teilnehmer an einer schwierigen Stelle mehrmals abgerutscht war. Die Entgegnung ‚Natürlich schaffst du das‘ ließ die Zweifel durch den Vertrauensvorschuss schnell schwinden und nachdem die Passage gemeistert war, ging es umso rascher bergauf.“

Ungeachtet des herrlichen Wetters waren die Stunden der Bibelarbeit im großen Versammlungsraum sehr gut besucht. Als Referent war Simon Mayer von der FeG München Mitte zusammen mit seiner Frau Simone an den Hintersee gereist. Er führte die Teilnehmer in der Bibelarbeit durch das Buch Jeremia. Dessen Leben war so voll Sorgen und Konflikten, dass er lange unter dem Namen „der weinende Prophet“ bekannt war. Das Buch Jeremia ist primär die Botschaft über das Urteil über die Nation Juda für zügellose Götzenanbetung. Es berichtet über die finalen Prophezeiungen an Juda und die Warnung zur bevorstehenden Zerstörung, wenn die Nation sich nicht zu Gott bekehrt. Jeremia ruft die Nation an, zu Gott zurück zu kehren. Gleichermaßen erkennt Jeremia die unaufhaltsame Zerstörung wegen der nicht bereuten Götzenanbetung und Unmoral. Jeremia hatte dabei eine sehr schwere Botschaft zu übermitteln. Jeremia liebte Juda, aber er liebte Gott viel mehr. So schmerzlich es auch für Jeremia gewesen ist, ständig seinem Volk die Botschaft über Verurteilung durch Gott zu überbringen, war Jeremia dennoch Gott gehorsam und tat, was Gott ihm sagte. Jeremia hoffte und betete um Gnade von Gott für Juda, aber vertraute auch darauf, dass Gott gut, recht und gerecht ist. Das heißt für uns: Wir müssen ebenfalls Gott gehorchen, auch wenn es vielleicht schwer ist. Gottes Wille als wichtiger anzusehen und über unseren eigenen zu stellen. Wir können Gott vertrauen, dass Er in seiner unendlichen Weisheit und mit seinem perfekten Plan das Beste für seine Kinder hervorbringen wird.

Die Turnhalle des CVJM-Hauses war am Samstagabend Schauplatz für einen gemeinsamen Spielabend, der Kopf und Körper in Schwung brachte. In diversen Wettbewerben durften sich die in Teams aufgeteilten Teilnehmer miteinander messen. Danach wurde noch in verschiedenen Räumen im Keller weiter gespielt und geratscht. Bei der Abschlussrunde am Montagvormittag bestand dann Einigkeit darüber, die Gemeindefreizeit 2018 nach Möglichkeit wieder im Frühjahr am Hintersee zu verbringen.


Hauskreisprojekt Kolosser 2,7

Wir wollen Jünger werden… mit dieser Erwartung – selbstver­ständlich auf den geistlichen Teil un­seres Lebens bezogen – fanden in der Gemeinde mehrere Hauskreise im Prejektrahmen statt. Das Ziel: fester verwur­zelt, gut gegründet, fester im Glauben und reichlich dankbar zu werden.
In den ersten Kapiteln ging es dann auch sehr praktisch um die Neuausrich­tung auf den Herrn, das Hinterfragen von Prioritäten und das Einüben neuer Disziplin im Lesen und Auswendigler­nen des Wortes Gottes. Gerade letzte­ res ist sehr herausfordernd; aber im gemeinsamen Austausch macht auch das große Freude.
Bleibenden Wert wird es für uns allemal haben, denn die Notwendigkeit einer engen und lebendigen Beziehung im Alltag spürten wir deutlich und dieser Kurs lehrte uns gute Gewohnheiten und sie auch treu zu leben.


Gemeinsam e1ns ­ ein besonderer Tag zu zweit

„Campus für Christus“ und die FeG Rosenheim luden am 19. November erstmalig in der AWO Paare ein, zu­sammen an einem  Partnerschafts­-Se­minar teilzunehmen. Es ging unter dem Motto „Gemeinsam e1ns“ um ei­ne besondere Zeit, um miteinander zu reden und zu lernen, einander zu­ zuhören und sich näherzukommen. Dieser Tag war gedacht als eine Art Beziehungs­-Gesundheits­-Check­up mit sofortiger Reha­-Maßnahme, so­ fern nötig.
Das Referenten­-Ehepaar Achim und Constanze Gramsch vermittelte den zehn Paaren, die meisten von ihnen nicht aus der Gemeinde, die einzelnen Themen mit praktischen Ansätzen und persönlichen Erlebnissen sehr anschau­lich, kurzweilig und verständlich. Dabei spielte es keine Rolle, ob man verheira­tet ist oder auf dem Weg dahin, ob die Beziehung gut ist oder man gerade mit Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Es ging darum, neue Inspiration und Ermu­tigung zu erhalten und in die Vertiefung seiner Partnerschaft zu investieren. Der Schwerpunkt des Tages lag auf praktischen Übungen und ausreichend Zeit für private und vertrauliche Gesprä­che als Paar nach einzelnen Themen­bereichen:
Zusammen wachsen – Fünf Hindernis­se überwinden auf dem Weg zur Einheit
Verstehen wir uns? – Die Kommunikati­on vetiefen
Wenn es kracht – Konflikte erfolgreich lösen.
Gottes Kraft für die Ehe – Niemals den Weg alleine gehen
Dank der umsichtigen Vorbereitung wurde der eher karge AWO­Saal tatsächlich zu ei­nem romantischen Ort für ein Candle­-Light­-Dinner, das den Abschluss des Ta­ges bildete. Ein rundum gelungenes Event, bei dem viel Raum war, um sich auf seinen Ehepartner zu konzentrieren und auch eigenes Verhalten und Den­ken zu hinterfragen.


Ein besonderer Musikgottesdienst mit Peter Strauch

Der erste Sonntag im September wird den Besuchern si­cher lange in Erinnerung bleiben: An diesem Tag war der bekannte Liedermacher und Autor Peter Strauch zu Gast in der FeG Rosenheim. Mit einer Musik-­Matinee gestaltete der langjährige Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden den Gottesdienst. Dabei brachte er die ge­spielten Lieder mit seinem Lebenslauf in Verbindung und erläuterte deren Entstehung. Trotz der Ferienzeit war der Saal bis zum letzten Platz be­setzt, da auch einige Besucher den Weg in die AWO ge­funden hatten.
Strauch ist in freikirchlichen Kreisen ein sehr bekannter Mann, der sich über lange Jahre in nationalen und internationalen evangelikalen Gremien engagiert hat. Neben diesen Positio­nen sind es vor allem seine mehr als 150 Lieder, die den Theologen bekannt gemacht haben. Viele gehören zum festen Liedgut freikirchlicher, evangelischer und auch katholischer Kirchengemeinden. Nach einer kurzen Vorstellung im Ge­spräch mit Pastor Thomas Scherer setzte sich der 73­Jährige ans Klavier und begrüßte das Publikum. Er freue sich über je­den Besucher, so Strauch, und ganz besonders darüber, „dass Jesus bei diesem Gottesdienst mitten unter uns ist und wir ihm begegnen können.“
EZu Beginn seines Programms erläuterte Strauch, wie er zum Musizieren kam. Er habe als Kind ein Harmonium geschenkt bekommen, um Lieder begleiten zu können.“ Anfangs habe ich mich auf C-­Dur beschränkt, da brauchte man nur die wei­ßen Tasten“, so der Musiker. Eine sehr strenge Lehrerin habe ihn dann aber „unerbittlich durch alle Tonarten gejagt“, wofür er ihr im Nachhinein sehr dankbar sei. Mit dem Liederschreiben begann er während des  Predigerseminars. In Hamburg, wo er seine erste Anstel­lung hatte, schrieb er Lieder für „besondere Gottesdienste“,
und setzte sie mit seinem eigenen Chor gleich um. Viele seiner Lieder seien ungeplant entstanden, erzählte Strauch. Sie seien ihm in bestimmten Lebenssituationen ge­wissermaßen zugeflogen. Eines seiner bekanntesten Lieder, „Meine Zeit steht in deinen Händen“, schrieb er zu Beginn ei­nes Jahres, in dem er an Burn­out erkrankte. Damals habe ihm sehr geholfen, im Winter an die holländische Küste zufahren und dort völlig zur Ruhe zu kommen. In den darauffolgenden Dienstjahren nahm sich Strauch daher immer eine Woche Zeit nur mit Gott. Manche Lieder habe er auch als Auf­tragsarbeit geschrieben, zum Beispiel mehrfach für die Evan­gelisationsveranstaltung ProChrist. „Das mit den Auftragsarbeiten war immer so eine Sache. Da hatte ich einen festen Abgabetermin und meine Familie musste immer etwas leiden.“
In seinen Ausführungen brachte Strauch auch amüsante An­ekdoten aus seinem Leben ein. So beschrieb er etwa, wie er sich während seines Studiums als Schweinehirte betätigte. Es sei eine enorme Herausforderung gewesen, die Tiere abends in den Stall zu verfrachten. „Die Schweine waren danach wohl ebenso abgekämpft wie ich und meine Kommilitonen“, erinner­te er sich. Detailliert blickte er auf einen nächtlichen Kampf mit lästigen Mücken in einem Griechenlandurlaub zurück – diese hätten ihn unweigerlich an das 2. Buch Mose Kap. 8 denken lassen, in dem Gott den Ägyptern Stechmücken als dritte Pla­ge schickt. Nach einer guten Stunde sprach Peter Strauch den Segen für die Besucher und beendete mit einem letzten Lied diesen ganz besonderen Gottesdienst. Alle, die dabei waren, erleb­ten einen ebenso berührenden wie heiteren Vormittag.


„Crowd & Rüben“ zu Gast in Rosenheim und Prien

Das Freestyle­ Marionettentheater „Crowd & Rüben“ machte bei seiner Tournee 2016 auch Station in Rosenheim und Prien. Die Gruppe junger Christen aus Augsburg, Kempten, Mindelheim und Reutlingen hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen auf besondere Weise von Gott zu erzählen. Lukas und Alexandra sind zwei von ihnen.
„Nach einer sehr intensiven Vorbereitungswoche startete unser evangelistisches Marionettentheater in München. Von dort aus ging es weiter nach Rosenheim, Prien, Innsbruck, Kempten, Memmingen, Augsburg und Mindelheim. Dieses Jahr waren wir bewusst in vielen Städten unserer Unterstützergemeinden unterwegs. Diese sollten dadurch die Möglichkeit bekommen, sich nicht nur das neue Stück anzusehen, sondern auch den Abend evangelistisch zu nutzen. Verwandte, Freunde und Nachbarn durften zum Theater eingeladen werden, um von einer anderen Perspektive auf Gott aufmerksam gemacht zu werden. Ein ganz besonderer Abend war hier in Rosenheim. Wir durften sehen, wie sehr die Gemeinde hinter Crowd und Rüben steht. Durch viele Gebete und Unterstützung vor Ort, hatten wir einen wunderschönen gesegneten Sommerabend mit vielen offenen Menschen und sehr guten Gesprächen. Wir sind jetzt schon gespannt, wohin Gott uns nächstes Jahr führt.“

Nach der Vorführung in  Prien schnappte eine Zuhörerin folgende Gesprächsfetzen auf, nachdem sich die Zuschauer bereits zerstreut hatten und jeder wieder seines Weges ging: „Ich glaube schon an Gott, aber nicht an die Kirche, die kennt nämlich keine Gnade, aber das muss ich denen ja nicht gleichauf die Nase binden.“ Sie fand das sehr interessant und hätte gerne mehr mitbekommen, doch schlugen die drei Damen eine andere Richtung ein. Auch wenn dieser Abend aufgrund des unbeständigen Wetters schlechte Ausgangsbedingungen hatte, war die Aufführung trotz der wenigen Passanten bestimmt nicht umsonst. Wer weiß, was im Nachhinein für Gedanken und Gespräche ausgelöst worden sind.


Almgottesdienst 2016: Zu Gottes Ehr in freier Natur

Der 10. Juli war in diesem Jahr ein Sonntag mit außerordentlich schönem Sommerwetter. Und genau an diesem Tag fand auf der Doagl-Alm am Samerberg der jährliche Almgottesdienst der FeG Rosenheim statt. Rund 150 Personen machten sich – meist zu Fuß – auf den Weg, um in der freien Natur Gott zu loben und ihm nahe zu sein.
Nassgeschwitzt, aber voll Erwartung, hörten die Besucher den Beiträgen zum Thema „Verlieren und Finden“ zu. Die Kinder begaben sich auf Schatzsuche und hatten die Aufgabe eine kleine Kiste mit wertvollem Inhalt zu finden. In der Zwischenzeit sprach Pastor Thomas Scherer über ein Gleichnis im Lukas-Evangelium. Wie eine arme Witwe nach einer verlorenen Münze sucht, so sucht Gott nach jedem einzelnen Menschen.
Das Ebenbild Gottes macht uns wertvoll für Gott – so wertvoll, dass Jesus Christus sein Leben für uns in den Tod gab. So können aus verlorenen Menschen solche werden, die von Gott gefunden werden und ihren eigentlichen Wert wieder  erhalten. Jeder, der umkehrt zu Gott, bekommt das ewige Leben geschenkt.
Nach der Predigt kamen die Kinder mit „ihrem Schatz“ zurück und verteilten ihn unter den Besuchern: Schokoladenmünzen mit der Aufschrift: „Du bist Gott wichtiger als alles Geld der Welt“. Natürlich aßen die Kinder und Erwachsenen wegen „Schmelzgefahr“ ihren Schatz schnell wieder auf. Es war ein rundum gelungener Almgottesdienst, der auch im nächsten Jahr wieder stattfinden soll – hoffentlich erneut bei strahlendem Sonnenschein.


Rückblick auf die Ferien­Bibelabende 2016

Auch heuer hieß es wieder an sechs Abenden in den Sommerferien: „Auf zum Ferien-Bibelabend“. Das Motto dieses Jahr war „Menschen begegnen Gott und werden verändert“. Jeder Abend bot ein spannendes Thema mit einem anderen Moderator. Dabei waren Bibelthemen wie: „Mose, Gott kann auch dich gebrauchen“, „Jesaja; wie lange?“, „Gideon; wenn Gott spricht … nicht spricht“, „Hagar; wo kommst du her?“ und „David; dein Sohn soll sterben“.
Wir haben uns natürlich auch die Frage gestellt, welche Motivation die Teilnehmer hatten, zu einem Ferien­Bibelabend zu kommen. Vorrangig war es sicher ein Ersatz für die ausfallenden Hauskreise in den Ferien, aber vielen war auch die Gemeinschaft untereinander wichtig. Dabei kamen Gebete und Fürbitten natürlich nicht zu kurz. Weitere Punkte waren die interessanten Themen sowie die Motivation, zur Ehre Gottes zu kommen. Auch die wechselnden Teilnehmer an den Abenden sorgten immer für Abwechslung. So haben wir auch heuer die großen Sommerferien mit unseren Ferien­Bibelabenden gut überbrücken können, bis alle wieder gesund aus dem Urlaub heimgekehrt sind.


Musical­-Aufführung in Kolbermoor vor vollem Haus

Das „Kesselhaus“ in Kolbermoor war am Samstag, 13. August Schauplatz für ein musikalisches Highlight. Ein  Projektchor von „Adonia“, einer christlichen Jugendorganisation, führte das Musical „Dankbar – zehn Aussätzige werden geheilt“ auf. Die FeG Rosenheim unterstützte die Veranstaltung als Ausrichter, vor allem Familie Brockhaus legte sich bei den Vorbereitungen mächtig ins Zeug. Und es hat sich gelohnt: Trotz des herrlichen Sommerwetters waren die rund 250 Sitzplätze nahezu alle belegt.
Die Vorzeichen für ein gelungenes Konzert hatten sich kurzfristig verschlechtert, da zahlreiche Kinder und Betreuer in den Tagen vor dem Konzert an Brechdurchfall erkrankt waren. Der Virus hatte im Probencamp um sich gegriffen und einige Teilnehmer außer Gefecht gesetzt, manche mussten sogar ins Krankenhaus gebracht werden. Beim Konzert war von diesen widrigen Umständen jedoch nichts zu spüren, die Aufführung konnte wie geplant stattfinden und begeisterte die Zuschauer im „Kesselhaus“.
Die Geschichte für das Musical stammt aus dem Lukas­Evangelium. Es geht um zehn Aussätzige, die aus ihrer Gemeinschaft verbannt wurden. Sie mussten 20160813_165840außerhalb der Städte in Höhlen leben und zusehen, wie ihre Körper nach und nach zerfielen. Einer von ihnen ist der Familienvater Jonathan. Er verabschiedet sich von seiner Frau Miriam und seinen Kindern und wartet fernab von anderen Menschen auf den sicheren Tod. Dass dieser nicht kommt, ist Jesus Christus zu verdanken. Die Erkrankten flehen ihn um Erbarmen an und durch den Glauben an ihn und seine Worte  kommt es zum Wunder – alle zehn werden geheilt. Sie verspüren zunächst den Wunsch, Jesus zu danken, doch als es um die konkrete Umsetzung geht, hat einer nach dem anderen eine Ausrede parat. Lediglich Jonathan macht sich auf den Weg, dankt seinem Retter und kehrt erst dann zu seiner Familie zurück.
Große Spielfreude und ansteckende Begeisterung! Den etwa 60 Buben und Mädchen zwischen neun und zwölf Jahren, die auf der Bühne standen, war der Spaß am Singen, Tanzen und Schauspielern deutlich anzumerken. Sie hatten die Noten bereits vor dem fünftägigen Camp bekommen und konnten die zwölf Lieder mithilfe einer CD üben. Bei der Aufführung vermittelten Sie nachdrücklich die Botschaft von Hoffnung, Kraft, Glaube und Dankbarkeit. Neben dem stimmigen Chor und den beeindruckenden Soli waren vor allem die große Spielfreude und die ansteckende Begeisterung ein Erlebnis für die vielen Zuschauer.
Gegründet wurde Adonia 1979 in der Schweiz von Markus Hottiger, der in seiner Freikirche Sonntagsschule gab. Als er mit Kindern zu singen begann, bemerkte er ihre Begeisterung dafür. Er begann selbst Lieder zu schreiben und es gab wöchentliche Proben. Später begann er, Singlager mit Teenagern zu organisieren. Seit 2001 gibt es Adonia auch in Deutschland. 2016 finden deutschlandweit rund 50 Musicalcamps für Kinder und Jugendliche statt, die mit den Projektchören mehr als 170 Auftritte in ganz Deutschland haben.