Rückblick Jugend

Die FeG-Jugend beim konkret-Festival in Thalmässing

Alle drei Jahre findet das konkret-Festival im süddeutschen Raum statt. Es wird ehrenamtlich von jc-total, der Kreisjugendarbeit der Freien evangelischen Gemeinden in Bayern, organisiert. Mehrere Hundert junge Menschen erleben vier legendäre Tage mit jeder Menge Musik, Action, Gottesdiensten und vielem mehr. In diesem Jahr fand es Anfang Juni in Thalmässing statt – und eine achtköpfige Gruppe der FeG Rosenheim-Prien war mit dabei.


Der Jugendgottesdiest im Dezember 2016

Der Gottesdienst im Dezember wurde von den Teens und der Jugend gemeinsam organisiert. Hierzu trafen sie sich am Freitag und am Samstag, um die Moderation zu planen und der Predigt wichtige Beiträge hinzuzufügen. Außerdem wurde eine neue Stuhlanordnung überlegt und ausprobiert. Dazu gab es ein „VIP-­Sofa“ im Saal vor der Bühne für die Mitarbeiter. An den Treffen zuvor wurde schon der grundlegende Ablauf geplant und das Predigtthema ausgesucht.
Der „Handschüttel­-Dienst“ begrüßte die Gottesdienstbesucher am Eingang. Die Musik wurde von den Jugendlichen ausgewählt und gespielt. In die Moderation wurden für die Ansagen vier Erwachsene eingebunden. Die abwechslungsreiche und jugend­gerechte Predigt wurde von Lukas Möhnle gehalten. Zur Begleitung wurden aber die Geschichten von Kioski und Isabella, Olaf dem Ritter und das Hörspiel „Zocken“ von den Jugendlichen erfunden. Die Gäste waren auch sehr erfreut über die selbstgebackenen Waffeln. Nur wenige Sekunden nachdem die Waffelverteiler die Küche verlassen hatten, waren ihre Teller schon wieder leer.


Jugendgottestdienst in der FeG Rosenheim: Mit La Ola ins Haus Gottes

Am 7. Februar fand ein ganz besonderer Gottesdienst in der FeG statt: Die Jugend war für die Gestaltung verantwortlich und ließ sich einiges einfallen. Das begann schon bei der Begrüßung am Eingang zur AWO, bei der auch noch etwas verschlafene Besucher richtig munter gemacht wurden. Lea berichtet von den Vorbereitungen und blickt auf den Gottesdienst zurück.
Wir, die Jugendlichen unserer Gemeinde ab 15 Jahren, treffen uns jeden Sonntagabend, um uns untereinander auszutauschen, in der Bibel zu lesen, miteinander zu beten und Gott zu lo295185_origben. Für uns ergab sich die Möglichkeit den Gottesdienst am 7. Februar zu gestalten – und zwar mit allem, was dazugehört: Moderation, Lobpreis, Kreativbeitrag und Predigt. Bei den
Vorbereitungen wurde uns erst richtig bewusst, wie viel Arbeit es macht, einen kompletten Gottesdienst zu planen und zu organisieren. Zuerst mussten wir uns auf ein Thema einigen. Das Ergebnis: „Die geistliche Aufschieberitis“. Dann wurden Aufgaben verteilt, wer für was zuständig ist. Es ging keiner leer aus.
Am Sonntag wurde dann jeder Gottesdienstbesucher am Eingang mit einer „La Ola­Welle“ begrüßt. Die meisten waren überrascht, aber viele fanden es lustig. Passend zur Predigt haben wir zuvor ca. 100 kleine Holzbänkchen selbst angefertigt und auf jeden Sitzplatz eine zum Mitnehmen bereitgestellt. Die Moderation des Gottesdienstes hat Vivi übernommen und das sehr gut gemeistert. Alexandra Kehr brachte die Besucher mit ihrem nachdenklich ­lustigen Poetry-­Slam zum Thema ‚Aufschieben‘ zum Schmunzeln. Für Musik sorgte die coole Lobpreisband von Lukas Preis aus der FeG München Ost, die extra für diesen Gottesdienst zu uns gefahren ist und uns musikalisch total gut unterstützte. Lukas Preis ist der neue Kreisjugendbeauftragte des südbayrischen FeG­Kreises und war bereit, mit uns im Rahmen seiner neuen Tätigkeit diesen Gottesdienst zu gestalten.
2783344_origNach dem Lobpreis folgte ein kurzes Anspiel von Miriam, Mareike und Lea zum Einstieg vor der Predigt, die von Mario Kunze gehalten wurde. In der Predigt, die sich mit dem Bibeltext aus Apostelgeschichte 24 befasste, wurde deutlich, dass man die Beziehung zu Gott nicht auf die lange Bank schieben sollte, so wie der Stadthalter Felix es seinerzeit tat.
Man soll die Gelegenheit der Entscheidung für den Glauben und den Beginn einer persönlichen Beziehung zu Gott sofort nutzen und nicht aufschieben, bevor es zu spät ist. „Die lange Bank ist des Teufels liebstes Möbelstück.“ Um eine „lange Bank“ zu vermeiden, könnte dies ein neues Motto für viele werden: „Gute Gewohnheiten statt gute Vorsätze“. Jeder von uns hat eine „lange Bank“, auf der sich immer mehr Dinge anhäufen. Diese sollten wir alle baldmöglichst auf dem Sperrmüll entsorgen!
Insgesamt kam der Gottesdienst mit der Jugend bei allen gut an. Wir Jugendlichen haben ihn dann noch mit einem gemeinsamen Döneressen ausklingen lassen.