Rückblick Jungschar

Rückblick auf die Jungschar-Freizeit

Vom 21.-23. Juli 2017 fand die jährliche Jungschar-Freizeit statt, die Reise ging zum Obermeierhof in Grafengars/Jettenbach im Landkreis Mühldorf. 16 Kinder und fünf Betreuer trafen sich am Freitagnachmittag in der Rosenheimer Bahnhofshalle und fuhren gemeinsam mit dem Zug nach Jettenbach. Von dort liefen ging’s zu Fuß mit Sack und Pack nach Grafengars. Die Küche erwartete die Hungrigen mit einem Abendessen. Im Anschluss an den ersten Teil der Fortsetzungsgeschichte über das Leben von Martin Luther stand ein Abendspaziergang auf dem Programm. Samstags nach dem zweiten Teil der Geschichte durften die Kinder einen Kissenbezug bemalen. Nachmittags war bei sehr schönem Wetter ein Geländespiel im nahe gelegenen Wald angesagt. Abends gab es dann Stockbrot am Lagerfeuer. Sonntags wurde gemeinsam ein Gottesdienst gestaltet. Nach dem Mittagessen erfolgte die Rückreise nach Rosenheim.


Das Eckige muss ins Eckige: Tipp-Kick-Turnier in der AWO

Tipp-Kick ist eine Fußball-Simulation der alten Schule, also ohne Computer oder Spielkonsole. Normalerweise spielen zwei Leute gegeneinander, man kann aber auch zu viert spielen. Nebst Spielfeld mit zwei Toren gibt es zwei Torhüter und zwei beliebig positionierbare Feldspielern sowie einen zweifarbigen, zwölfeckigen Ball. Und eben diesen versucht man, im Tor des Gegners zu platzieren. Dafür drückt man dem Feldspieler auf den Kopf, der dann mit dem rechten Bein schießt.

Etwa 20 Teilnehmer, von Kindern bis zu etwas älteren Semestern, fanden sich im 2. Stock der AWO ein, um den Turniersieger zu küren. Bevor es losging, gab es zunächst ein Video zu sehen. Darin erzählte der Profi-Fußballspieler Reinhold Yabo von seinem Glauben und seinem Leben als Christ. Nach einem kurzen Gebet wurde dann das Turnier gestartet. In zwei Gruppen trafen die Zweierteams aufeinander und nach etwa zwei Stunden standen die Turniersieger fest.

Fazit: Eine rundum gelungene Tipp-Kick-Premiere, bei der auch ein paar unbekannte Gesichter dabei waren. Für eine Neuauflage gibt es bereits jetzt zahlreiche Interessenten.


Der Goldgräbertag – Klare Worte im Westernsalon

Der November ist eigentlich ein stiller Monat – es geht aber auch mal wild zu. Am Buß- ­und Bettag waren die Goldgräber in der AWO. Mit 43 Kids ging eine Art Kinderbibeltag an den Start. Lars Göhl und Liesel, beide Mitarbeiter bei der Kinderevangelisations­-Bewegung (KEB), wussten die Kids im Wilden Westen mitzureißen und trotzdem ganz klar die Gute Botschaft weiterzugeben.
Nach Westernmanier gab es verschiedene Spiele, wie z.B. Goldnuggets wiegen, Gold schürfen und Hufeisenwerfen. In Gruppen durften Cowboys und Cowgirls ein „Lagerfeuer­-Lied“ texten und ihre Zielsicherheit beim Büffel schießen unter Beweis stellen. Begeisternde und erfrischend­ lustige Kinder­Lobpreislieder brachten die notwendige Bewegung im Saal und beim Western-­Quiz wurde das Wissen um die Goldgräberzeit abgefragt. Auch die Mitarbeiter aus unserem Kinderdienst durften mitraten. Um das leibliche Wohl kümmerte sich „mit vollen Händen“ liebevoll das Küchenteam. So gab es Goldstaub-­ und Silber­-Muffins sowie Goldnuggets in der Semmel. Spannend wurde es, als ein Raubüberfall bekannt wurde und der Täter unter Zeugenbefragung ermittelt werden musste. Bei Liesels Geschichtenerzählung über einen Missionar in Indien und seinen Freund den Perlentaucher sowie beim Bibelvers­-Lernspiel nahmen die Kinder die klare Botschaft mit, dass es etwas Kostbareres gibt als Gold und Silber. 1. Petrus 1, 18 + 19:
„Ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid, sondern mit dem teuren Blut Christi.“


Spannende Aufgaben und viel Spaß beim Kreis­-Kindertag in Markt Schwaben

Am 29. Oktober reiste ein Gruppe Jungscharler mit zwei Mitarbeitern per Zug von Rosenheim nach Markt Schwaben. Dort waren sie mit Keck, einem sympathischen Erdmännchen, auf dem Kreiskindertag der FeG Südbayern „verabredet“. Nach Zugfahrt und kurzem Fußmarsch kam man am Ziel an, dort stieß auch der zweite Teil der Rosenheimer mit dem Auto dazu.
Wir starteten mit ein paar Liedern und einem kurzen Input in Form einer Bildergeschichte ins Programm. Danach lernten die ca. 40 Kinder den tollpatschigen Keck kennen, der leider bei seinem Besuch in Rom großes Chaos in einem Museum angerichtet hat. Jetzt war es an den Kindern, das Museum wieder in einen ordentlichen Zustand zurück zu versetzen. Dafür mussten Mosaike sortiert, Ausstellungsgegenstände zugeordnet, Pizzen belegt, Bälle gesammelt und sogar eine kleine Lateinprüfung abgelegt werden. Alles natürlich auf Zeit und mit anschließender Ehrung derer, die am schnellsten waren.
Nach einem leckeren italienischen Mittagessen begann der zweite Teil des Programms, bei dem als Gewinn der Wanderpokal lockte, den die Sieger des Gruppenspiels am Ende des Kindertages immer in ihre Gemeinde mitnehmen dürfen. Im Spiel waren wir mit verschiedenen Fahrkarten im Verkehrsnetz Roms unterwegs und an jeder Haltestelle musste ein antikes Gebäude nach Anweisung mit Lego nachgebaut werden. Auf diese Weise wurden Punkte gesammelt. Dabei stellte sich heraus, wer die wahren Legospieler sind.
Zum Abschluss des Tages gab es eine spannende Siegerehrung, welche Gemeinde dieses Jahr gewonnen hat. Leider ist der Pokal dieses Jahr nicht in Rosenheim zu bewundern, sondern die Kinder der FeG Füssen haben das Spiel deutlich für sich entschieden. Aber trotzdem war es ein toller Tag, mit vielen lustigen Spielen, Spaß und Spannung. Auch nächstes Jahr ist Keck wieder in der Welt unterwegs und vielleicht wird die FeG Rosenheim ja dann als Sieger hervorgehen.


Rückblick auf das Hüttenwochenende der Jungschar

Am ersten Tag der Sommerferien trafen sich neun Kinder und fünf Mitarbeiter an der AWO und starteten gemeinsam zu einem Wochenendausflug ins Gebirge. Zuerst ging es mit den Autos nach Fischbachau und von dort aus zu Fuß weiter zur Aiblinger Hütte, einer frisch renovierten Selbstversorgerhütte.
1„Wir konnten während des Aufstiegs den tollen Sonnenschein genießen und nach einer kurzen Rast auf der Kesselalm war auch der letzte Streckenabschnitt schnell geschafft. Am Ziel angekommen, wurden zunächst die Zimmer bezogen, aber dann hielt es keinen lange drinnen und es wurden ein paar Spiele zum Kennenlernen gespielt und der Wald erkundet. Nach dem Abendessen, das auf einem mit Feuer beheizten Ofen gekocht werden musste, standen nochmals Spiele auf dem Programm. Als dann die Dämmerung hereinbrach, war die Zeit für das Geländespiel gekommen und die Jungscharler wurden zu Schmugglern und Polizisten, die gegeneinander um das Schmuggelgut wetteiferten. Nachdem jede Gruppe einen Sieg für sich verbuchen konnte, ging es zum ruhigeren Teil über und wir hörten, umgeben von vielen Grillen, eine Geschichte über die Erlebnisse des Dschungeldoktors in Tansania. Anschließend stand für alle, die noch nicht zu erschöpft waren, eine kurze Nachtwanderung an. Aber danach fielen auch die Letzten müde in die Betten.
Der Sonntagmorgen fing sehr ereignisreich an. Ein Mädchen wurde, nachdem es in der Küche leider eine Verbrühung erlitten hatte, von einem Hubschrauber der DRF­-Luftrettung abgeholt und ins Krankenhaus geflogen. Die Landung und der Abflug des Hubschraubers waren für alle anderen Teilnehmer natürlich sehr spannend und wurden ausführlich betrachtet, fotografiert und diskutiert. Da die Bergwacht wegen des Unfalls eh schon vor Ort war, nahm sie ein anderes Mädchen vorsichtshalber mit, das sich am Vortag den Knöchel verstaucht hatte.
Nachdem sich die Aufregung bei den verbliebenen Jungscharlern etwas gelegt hatte, starteten wir in den zweiten Teil der Geschichte vom Dschungeldoktor. Danach wurden Kartenspiele gespielt, weil es angefangen hatte zu regnen. Da es später wieder aufklarte, konnten wir aber noch Heliumluftballons mit Karten der Absender steigen lassen. Man konnte sie noch lange Richtung Wendelstein davon fliegen sehen und wir sind gespannt, ob sie gefunden werden. Nach dem Mittagessen ging es dann an den Abstieg, den wir bei Sonnenschein und mit leichteren Rucksäcken schnell hinter uns bringen konnten. Wieder bei den Autos angekommen, trennten wir uns nach einer Abschlussrunde und alle kamen am Nachmittag wieder daheim an. Insgesamt war es ein schönes Wochenende auf einer tollen Hütte mit schönen  Ausblicken, bei dem das Wetter super mitgespielt hat. Ich bin Gott sehr dankbar, dass im Notfall so schnell Hilfe zur Stelle war und den es den Verletzten mittlerweile wieder gut geht.“