Rückblick Männer

Ein Mann nach Gottes Herzen – eine Standortbestimmung

Was heißt es, ein Mann nach Gottes Herzen zu sein? Ende September tra­fen sich einige Männer aus der Ge­meinde, um dieser Frage auf den Grund zu gehen. Acht Teilnehmer so­ wie Jeremie, Lukas und Stephan als Leiter und Impulsgeber waren dabei. Bei diesem Wochenende in freier Na­tur, besser gesagt im Garten der Fa­milie Bertagnolli, diskutierten die Männer über ein paar wesentliche Fragen im Leben.
Das Lagerfeuer brannte schon, als der letzte Teilnehmer mit dem Radl in den Garten kam. Die Kartoffeln kochten über dem Dreibein und die Würstchen bruzelten auf dem Grill. Nach einem gemüt­lichen Abendessen setzten wir uns zusammen ans Feuer und begannen mit der ersten ‚Einheit‘. Es gibt Menschen, die haben ihr ganzes Leben nur ein Ziel vor Augen. Von Extremsportlern kennt man das. Aus der Bibel war einer dieser Menschen David. Wo sind unsere Ziele, was wollen wir, wofür brennt unser Herz? Das waren die Fragen, die uns bis tief in die Nacht hinein beschäftigten. Doch gegen Mitternacht zollten wir der Arbeitswoche Tribut und so zog sich je­ der ins ‚Bett‘ zurück. Der eine ging in die Hütte, der nächste unter den Pavillon, andere zog es unter die gespannte Pla­ne auf den Rasen und manch einer schlief einfach komplett unter freiem Himmel.
Geweckt vom Hahn und der Natur, ging es nach einem üppigen Frühstück direkt in die nächste Einheit zum Thema ‚David und was ihn als Mann nach Gottes Her­zen ausmachte‘. Nach intensiven Ge­sprächen und einer stillen Zeit ging es nach dem Mittagessen in einen von Frei­zeit geprägten Nachmittag. Die einen gingen zum Baden, die anderen spielten eine Runde Wikinger­-Schach und ne­benbei wurde am Lagerfeuer schon ein­ mal das Gulasch aufgesetzt. Zwei Kilo Fleisch und zwei Kilo Zwiebeln wollten nicht nur gegessen, sondern auch ge­schnitten werden. Nach einer weiteren Einheit ging es über eine weitere stille Zeit zum Essen und anschließend mit Gitarre und Trommel ans  Lagerfeuer. Dieses wurde nach und nach immer hö­her, bis wir am Ende vor zweieinhalb Meter hohen Flammen standen und uns in ihnen gedanklich verloren. Jeder auf seine Weise. Nach einer weiteren Nacht war das Wo­chenende auch schon fast wieder vor­bei, wie immer viel zu schnell, wie immer mit vielen Fragen und vielem, worüber man nachdenken kann und muss.


Floorball: Männer jagen dem Lochball hinterher

Das Wetter war zwar viel zu schön für Hallensport, doch dennoch waren elf Männer bei der ersten Floorball-Aktion in der FeG Rosenheim dabei:
Am Samstag, 30. April ging es bei strahlendem Sonnenschein in die Halle nach Rohrdorf, um dort die Trendsportart auszuprobieren. Nach rund drei Stunden wusste dann jeder, was er getan hat – und in den Tagen danach gab es einige Muskelkater auszukurieren. Nach einer kurzen theoretischen Einführung und einem Aufwärmprogramm durften die Teilnehmer dann zum Schläger greifen. Einen solchen hatten alle – bis auf Übungsleiter Toni Maier – das erste Mal in der Hand. Und auch der Lochball aus Kunststoff, etwa so groß wie ein Tennisball, war ein unbekanntes Objekt. Um den Umgang mit Ball und Schläger zu trainieren, standen zunächst ein paar Übungen auf dem Programm. Hier konnten die FeG-Männer beweisen, wie es mit dem Ballgefühl aussieht.
Danach ging es ans Eingemachte, es wurde gespielt. Und zwar auf einem Kleinfeld, etwa 12×20 Meter groß. Pro Team standen drei Spieler auf dem Feld, die anderen durften neben der Bande anfeuern, sich ausruhen und auf ihren nächsten Einsatz warten. Es wurde hart, aber immer fair um jedenBall gekämpft. Am Ende waren alle erschöpft, aber auch sehr zufrieden mit den ersten Erfahrungen im Floorball. „Wir haben offenbar einige Naturtalente in der Gemeinde“, so Toni Maier zum Abschluss. Die erste Floorball-Aktion wird nicht die letzte gewesen sein, die Männer wollen immer wieder mal gemeinsam zum Schläger greifen.